“Und dann gab es nur noch uns und die Stille.”

15. September 2021

Wenn die Welt stillsteht.

Schweren Herzens haben wir uns im Mai von unserem Hundegefährten Paulchen verabschiedet. Die Stille, die dann entsteht, ist so unglaublich laut und fordernd, auf eine unnachgiebige Weise. Es ist eine Stille, die alles einnimmt. Eine Stille, die so laut ist, dass sie einfach nur weh tut.

Und wir spüren den Verlust genau an der Stelle, an der wir auch die Liebe für das geliebte Wesen empfunden haben: mitten in unserem Herzen.

Auf der ganzen Welt gibt es keine Worte, die ausdrücken, was wir im Innern fühle, wenn ein geliebtes Wesen seinen Körper verlässt. Die Liebsten ziehen zu lassen, das gehört wohl zu den schwersten Disziplinen des Lebens. 

„Am Ende des Weges ist nur noch freier
Wille, ist nur noch Sein.“ 
Paulchen, im Mai 2021

Und doch sind wir in Phase des Abschieds nicht allein. Da ist Trost, da ist Liebe, da ist Unterstützung. All das stand für uns bereit und das hat diesem unausweichlichen Weg etwas von seiner Schwere und Ausweglosigkeit genommen. Christine und Claudi haben mir Paulchens Wünsche und Bedürfnisse mitgeteilt, denn ab einem bestimmten Zeitpunkt war ich selbst einfach nicht mehr in der Lage, klare Botschaften zu empfangen. So wussten wir zu jeder Zeit, was in seinem Sinne war, was seinen Vorstellungen entsprach. Diese Unterstützung war inmitten dieser großen, schweren Traurigkeit ein tröstliches, ein gutes Gefühl. 

 

 

Ich betrachte es als ein großes Geschenk, dass wir ihn auf diese Weise so sanft und würdevoll in die nächstes Dimension begleiten durften. Und auch wenn seine irdische Hülle in dieser Form nicht mehr an unserer Seite ist, so ist er weiterhin fester Bestandteil unserer Leben. Dafür bin ich unendlich dankbar.

 

Und für Claudi´s Worte, die ich in meiner Trauer nicht finden konnte: 

 

Für meinen Freund und Lehrer Paul ❤️ und für Silke, meine Freundin.

Paul. Paulchen. Bester Freund und Lehrer aller Zeiten.
Halbe Sachen gab es bei ihm nicht, war er doch unglaublich verbindlich in seiner Art zu sein. Dabei liebevoll, gütig und immer mit der notwendigen Ernsthaftigkeit fürs Leben.
Hatte er sein Wort gegeben, blieb er dabei. Ein Paul, ein Wort. Wie ein Fels, standhaft und sicher. Unter seiner Ernsthaftigkeit fürs Leben fühlte man immer seine warme, liebevolle Präsenz – er hatte für jedes Wesen ein gütiges, verschmitztes Lächeln. Genau das machte es uns allen so leicht, mit ihm zu kommunizieren, auf vielerlei Arten – ob nun mit oder ohne Worte.

Paulchen nahm auch seine Lehrtätigkeit  – ein Lehrer für uns Menschenwesen, die wir unseren sechsten Sinn erst wieder verbindlich fühlen lernen- gemäß seinem Naturell ernst. Kurz bevor es los ging, sammelte er sich, ließ sich durch nichts mehr ablenken. Es war ihm wirklich wichtig, uns Menschen bei einer wahrlich großen Aufgabe zu helfen: die Verbindung untereinander neu zu entdecken und zu spüren. Und das, mein liebstes Paulchen, ist gelungen! Für so viele warst Du „der Erste“. Das erste Wesen, mit dem viele Kursteilnehmer ganz bewusst telepathisch in Verbindung gingen. Wir alle tragen dich für immer in unserem Herzen.

Mit Paulchen ist einer der ganz Großen verschwunden. Deshalb bin ich sehr froh, dass er entschieden hat, in anderer Form hier zu sein. Eine Welt ohne ihn wäre einfach so viel weniger vollständig.

Ach Paul! Deine Ära in diesem kleinen, großen, geliebten Hundekörper wird für immer unvergessen bleiben. 

 

Für mich warst und bist Du einer der ganz Großen.
Danke lieber Paul und Danke, liebe Silke!

Von ganzem Herzen für immer 

Deine Freundin
Claudi

Für immer in unseren Herzen.